Lektion 01 - (2/4) Rhythmen



Die hier verwendeten Grundschläge werden in vielen Rhythmen verwendet, z.B. im Ayyub, Ballos, Falahi oder Sousta. Der Sousta ist relativ einfach zu erlernen und besonders für den Anfänger geeignet. Trotz seiner Einfachheit ist es ein schöner Rhythmus. Durch die Variaton der Verzierungen "Füllungen (fill ins)" und Akzentuierung der Schläge lässt sich dieser Rhythmus bei vielen Stücken als Begleitung zur anderen Instrumenten verwenden.

1-+-2-+- Lfs
Dum - - - Dum - - - (1) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum - TAK - Dum - TAK - (2) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum - tak kah Dum - TAK - (3) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum kah tak kah Dum - TAK - (4) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum kah tak kah Dum kah tak kah (5) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum - kah kah Dum kah TAK - (6) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
Dum kah - kah Dum - TAK - (7) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Bitte anklicken um dem Sound zu hören !
R - r l R - r l (8) Bitte anklicken um dem Sound zu hören ! Midi
Sound 3 und 8 (9)
r l r l r l r l Darabukahilfe   Zimbelhilfe

Eine kleine Improvisation aus den Beispielen 1 - 8 kleine Improvisation

Die Übungen sollten am Anfang nacheinander geübt werden. Um sich nicht zu sehr auf die Rechts-Links Schlagfolge festzulegen ist es sinnvoll z.B das einzelne T im 2. Takt mit der linken Hand zu schlagen. Man sollte auch versuchen den Rhythmus nur mit der linken oder rechten Hand zu spielen. Die Geschwindigkeit der Midifiles in der rechten Spalte wurden hier auf halbe Geschwindigkeit reduziert. Es ist besser langsam, dafür aber richtig zu spielen. Die Steigerung der Geschwindigkeit kann dann später erfolgen.

Alleine zu üben ist notwendig, aber es macht natürlich mehr Spass die Übungen zu zweit oder mit einer Gruppe durchzuführen. Als Begleitinstrumente eignen sich Zimpeln oder das arabische Tamburin (Rigg). Die Zymbeln (kleine Fingerbecken) werden normalerweise von der Tänzerin benutzt.
Der Rhythmus D-tkD-T- errinnert stark an einen Pferde-Gallop. Der Name für den dargestellten Zymbelbeat wird im allgemeinen auch als Gallop bezeichnet.
Bei mehreren Spielern sollte unbedingt auch das Aus- und wieder Einsetzen geübt werden. Hilfreich ist es wenn ein Spieler hierbei den Grundrhythmus beibehält.

Die Darabukka kann in der klassischen Haltung oder einfach wie eine Djembe gespielt werden. Man sollte sich jedoch für eine Spielweise entscheiden. Bei der klassischen Spielweise wird mehr mit den Fingern gearbeitet. Fingertechniken (Rollen) kann bei beiden Spielweisen eingesetzt werden. Die verschiedenen Schlagtechniken (Hammerschlag, Fingerrollen usw.) werden in späteren Lektionen behandelt.

  1. Grundschlag Dum

    Das Dum wird mit der rechten Hand in der Mitte angeschlagen. Die Hand darf hierbei nicht auf dem Fell liegen bleiben. Am besten man stellt sich ein heiße Herdplatte vor auf die man schlagen soll.

    Das Dum soll kräftig und tief klingen. Man wird sehr bald feststellen das der Klang der Trommel insbesonders des tiefen Tones durch den umgebenden Raum beeinflusst wird. Hält man die Trommel senkrecht über den Fussboden wird das Dum durch die reflektierenden Schallwellen nahezu erstickt.

  2. Dum und Tak

    Auch das Tak wird mit der rechten Hand bzw. den geschlossenen Fingern unmittelbar hinter dem Rand geschlagen.

  3. Das KAH

    Hier wird zusätzlich mit der linken Hand das Kah geschlagen. Das Kah wird genauso wie das Tak, aber eben links geschlagen. (Für Linkshänder natürlich alles anders herum :-)). Da dieser Schlag zwischen den Hauptschlägen verwendet wird, wird er meines Wissens auch Offbeat genannt. Obwohl es ein sehr einfacher Rhytmus ist, hat dieser galoppartige rhythmus sich einen eigenen Namen verdient. Man nennt Ihn den Sousta. Auf Kreta ist der Sousta ein tradtioneller Tanz.

  4. Noch ein kah

    Hier wird noch ein kah eingefügt. Wahrscheinlich hat auch dieser Rhytmus schon einen Namen, der mir aber leider nicht bekannt ist.

  5. Komplett gefüllt

    Bei diesem Beispiel sind alle freien Plätze Takte mit einem Schlag belegt.

  6. Ayoub

    Bei diesem Beispielt wird ein neuer Schlag eingeführt, das sogenannte Grab. Dies ist nichts anders als ein gedämpftes Dum. Die Hand wird nach dem Schlag nicht sofort vom Fell weggezogen.

  7. Falahi

    Als siebentes Beispiel habe ich den Falahi ausgewählt. Dieser Rhythmus ist schon etwas schwieriger, da hier z.b. auf dem 2. Takt kein Schlag erfolgt. Zu erwähnen ist hier noch der Ballos D-kt-tk- der in vielen griechischen Musikstücken verwendet wird und sich gut mit dem Sousta verbinden lässt.

  8. Zimbel

    Zu den genannten Beispielen passt der Zimbelrhythmus in Beispiel 8 sehr gut.

  9. Darabukka und Zimbel

    In dieser Midifile kann man höhren wie es in etwa klingt wenn Zimpel (9) und
    Darabukka (3)zusammen spielen.



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Last update: 22.08.2011